So klappt es mit dem Berufswunsch Rechtsanwalt

Die Anwaltsausbildung ist in Deutschland eine beliebte Berufswahl. Laut einer Studie gibt es in Deutschland insgesamt 121.420 zugelassene Anwälte. Das deutsche Ausbildungssystem im Fach Jura basiert auf der Philosophie, Richter aus der Gruppe der besten Studenten auszuwählen, die die juristische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Dieser Prozess beginnt direkt an den Schulen, an denen die Schüler auf ihre Bildungseignung untersucht werden. Die Abschlussprüfung, das “Abitur”, vermittelt den Studierenden die notwendige Qualifikation für den Hochschulzugang. Die juristische Ausbildung in Deutschland wird vom Justizministerium durchgeführt. In Deutschland gibt es zwei standardisierte juristische Abschlüsse: LL.B (Bachelor of Laws) und LL.M (Master of Laws).

Tipps für angehende Studenten

Bevor der große Tag kommt und Sie als Rechtsanwalt bei einer renommierten Kanzlei wie www.kanzlei-haf.de arbeiten können, sind viele Schritte notwendig.

Suchen Sie eine angesehene juristische Fakultät. Diejenigen, die Teil des staatlichen Universitätssystems sind, sind kostenlos. Zu den beliebtesten Studiengängen gehören die Hamburg Law School, die Universität München und die Bucerius Law School. Sie studieren neun Semester bis zum ersten Staatsexamen und konzentrieren sich auf die Kernbereiche des deutschen Rechts wie Zivil-, Straf-, Staats-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Die in den neun Semestern erworbenen Noten zählen nicht zu den Abschlussprüfungen.

Die Erstgraduiertenprüfung findet entweder nach acht oder neun Semestern statt. Die Prüfung wird vom Staatsrat in Zusammenarbeit mit dem Obersten Gericht durchgeführt. Es besteht aus einem fünfstündigen Test, einer beaufsichtigten schriftlichen Prüfung, einer vierwöchigen Hausprüfung und einer eintägigen mündlichen Prüfung mit einer Gruppe von Professoren, Richtern, Beamten oder Anwälten. Der mündliche Teil zählt zu einem Drittel der Gesamtnote.

Anschließend beginnen Sie eine zweijährige juristische Ausbildung. Diese Phase steht unter der direkten Aufsicht des Justizministeriums und umfasst sowohl theoretisches Lernen als auch praktische Arbeit. Die zweijährige Ausbildung gliedert sich in folgende Phasen: Sechs Monate Zivilrecht, drei Monate Strafgericht oder bei der Staatsanwaltschaft. Nun folgen sieben Monate öffentliches Recht bevor Sie vier Monate mit einem niedergelassenen Anwalt arbeiten.

Bestehen Sie das zweite juristische Staatsexamen, so qualifizieren Sie sich schließlich als Rechtsanwalt. Diese Prüfung, sowohl schriftlich als auch mündlich, wird vom Justizministerium des Landes abgehalten und basiert auf dem zweijährigen Studium während der Referendarzeit. Die schriftliche Prüfung besteht aus insgesamt 11 Arbeiten, fünf Stunden pro Arbeit. Die Fragen zu den Papieren werden von den Richtern und Beamten gestellt.

Tipp

Ein Student kann diese Prüfung zweimal ablegen, aber wenn er den zweiten Versuch nicht besteht, beendet er damit seine juristische Karriere. Die Durchfallquote beträgt 40%.

Warnung

Eine gute Bewertung in dieser Prüfung ist entscheidend, um einen guten Job im wettbewerbsorientierten deutschen Rechtsmarkt zu bekommen.

Bildung

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