Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz, um sich zu gesunden Erwachsenen zu entwickeln. Viele Menschen möchten die junge Generation dabei unterstützen und auch dann für sie da sein, wenn das eigene Elternhaus der Kinder nicht dazu in der Lage ist. Die Kinder- und Jugendpädagogik bietet zahlreiche Berufsbilder, die mit oder ohne Hochschulstudium erreicht werden können. Dabei ist es jedoch nicht nur die Ausbildung, die zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen qualifiziert. Auch die eigene Persönlichkeit sowie gesetzliche Bestimmungen spielen hier eine große Rolle zum Schutz der jungen Menschen. So ist nur wenigen Interessenten bewusst, dass eine zwingende Voraussetzung ein Führungszeugnis der Kategorie 0 ist, mehr dazu später in diesem Artikel.

Die Ersthilfe wird oft von anderen Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn gewährleistet. Nachfolgend finden Sie einige Informationen und Ratschläge für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Entwicklung

Kindesentwicklung bezieht sich auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern in physischen, mentalen, emotionalen und sozialen Bereichen. Kinder entwickeln sich durch die Beziehungen, die sie zu ihren Betreuern haben, besonders in den ersten Lebensjahren.

Wenn die Elternschaft von psychischen Erkrankungen oder anderen Belastungen betroffen ist, kann es zu entwicklungsbedingten Auswirkungen kommen. Umgekehrt, wenn ein Kind Entwicklungs- oder Verhaltensverzögerungen, ADHS oder eine Behinderung hat, kann auch die psychische Gesundheit eines Elternteils beeinträchtigt werden.

Sie können die Entwicklung des Kindes durch eine Kombination von Fragen an das Kind, seine Betreuer und durch Beobachtung beurteilen. Wenn entwicklungspolitische Probleme festgestellt werden, unterstützen Sie die Familien dabei, einen geeigneten Dienst für die Bewertung in Anspruch zu nehmen.

Die Entwicklungsstadien von Kindern werden eingeteilt in:

  • Neugeborenenentwicklung
  • Entwicklung des Babys (3-12 Monate)
  • Entwicklung von Kleinkindern (1-3 Jahre)
  • Vorschulentwicklung (3-5 Jahre)
  • Entwicklung im Alter der Einschulung (5-8 Jahre)
  • Vor-Teenager-Entwicklung (9-11 Jahre)
  • Teenager-Entwicklung (12-18 Jahre)
  • Kinder mit Autismus
  • Kindern mit Traumata

Unterschiedliche Arbeit je nach Alter der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen

Unterstützungsnetzwerke

Ein wichtiger Schutzfaktor für Kinder ist der Zugang zu anderen unterstützenden Erwachsenen, zu denen sie gehen können, wenn sie Bedenken haben oder wenn ihr Elternteil krank ist und sie zusätzliche Unterstützung benötigen.

Stellen Sie sicher, dass Kinder die Telefonnummern von etwa vier vertrauenswürdigen Erwachsenen (einschließlich ihrer Eltern) haben, die sie im Notfall anrufen können. Auch die örtlichen Kinder-Notdienste sollten auf dieser Telefonliste stehen. Der Anruf dort ist kostenlos (auch von Handys), rund um die Uhr möglich und vertraulich.

Schlagen Sie vor, dass das Kind und die Familie einen Betreuungsplan für die Zeiten erstellen, in denen ihre Eltern krank sind oder ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie können dem Kind helfen, diesen Plan selbst zu entwickeln, oder vorschlagen, dass Betreuer ihn gemeinsam mit dem Kind erstellen.

  • Familienbetreuungsplan (für die ganze Familie)
  • Betreuungsplan für Kinder und Jugendliche (Eltern mit ihren Kindern)
  • Babybetreuungsplan (Eltern müssen ihre Wünsche für ihr Baby ausfüllen)

Fragen Sie die Kinder, ob sie im Krankheitsfall der Eltern mehr Dinge erledigen müssen, als andere Kindern in ihrem Alter. Übernehmen sie beispielsweise die Verantwortung für die Versorgung mit Medikamenten ihrer Eltern? Falls ja, sollten Kinder, die ihre Eltern betreuen, von einem Betreuungsdienst unterstützt werden. Diese bietet ihnen soziale Unterstützung, Information, Fürsprache und Ruhepausen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird in der Praxis meist von mehreren Personen geleistet.

Schul- und Gemeindeaktivitäten

Schutzfaktoren für Kinder in diesem Bereich sind unter anderem die Teilnahme des Kindes an einer Reihe von Aktivitäten außerhalb des Hauses, die Verfolgung eigener Interessen und enge Freunde.

Finden Sie heraus, ob das Kind die Möglichkeit hat, zu spielen und sich mit anderen Kindern zu treffen. Gibt es Hindernisse für die Teilnahme an Spielgruppen, Vorschulen, Schulen, Aktivitäten nach der Schule usw.? Wie können Sie helfen, diese Barrieren zu überwinden?

Fragen Sie das Kind, wie es zur Schule geht. Zu den Dingen, auf die man bei der Betreuung achten sollte, gehören Anwesenheit, Freundschaften, Schwierigkeiten mit der Schularbeit und auffälliges Verhalten. Fragen Sie das Kind, ob es jemanden an seiner Schule gibt, dem es sich bei Sorgen und Problemen anvertraut, wie zum Beispiel einen Lieblingslehrer, einen Vertrauensberater oder einen Schulleiter. Möglicherweise können Sie auch Jugendliche bei der Vermittlung unterstützen.

Fragen Sie nach Freundschaften und Hobbys. Welche Arten von Aktivitäten sind für Kinder außerhalb der Schule wichtig? Überlegen Sie, wie diese Aktivitäten bei Unwohlsein der Eltern unterstützt werden können.

Wenn Kinder aufgrund ihrer Verantwortung zu Hause keine Gemeinschaftsaktivitäten oder -möglichkeiten außerhalb der Schule oder zu Hause haben, können die örtlichen Betreuungsdienste für Kinder und Jugendliche weiterhelfen. Einige Städte betreiben spezielle Programme für Kinder und Jugendliche, die Eltern mit einer psychischen Erkrankung haben.

Informationsbedarf

Zu den Schutzfaktoren für Kinder in diesem Bereich gehören das Kind, das die psychische Erkrankung seiner Eltern versteht, das Kind, das in der Lage ist, mit den Eltern über ihre psychische Erkrankung zu kommunizieren, das Kind, das weiß, dass es nicht für die psychische Erkrankung seiner Eltern verantwortlich ist, und das Kind, das ein Gefühl der Hoffnung auf die Zukunft hat.

Finden Sie heraus, welche Informationen das Kind eventuell benötigt. Holen Sie sich immer zuerst die Erlaubnis der Eltern, ihre psychische Erkrankung mit dem Jugendlichen zu besprechen. Dann erwerben Sie selbst ein gutes Verständnis der psychischen Krankheit der Eltern. Bitten Sie auch die Eltern, die Erkrankung aus ihrer Sicht zu beschreiben. Dies ist hilfreich, um Missverständnisse zu korrigieren.

Laden Sie das Kind ein, Fragen über die psychische Erkrankung zu stellen und reagieren Sie auf einer Ebene, die das Kind verstehen kann. Helfen Sie dem Kind, auf altersgerechte Informationen zuzugreifen. Wenn die Kinder und Jugendlichen während der Betreuung verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen, denken Sie immer daran, die Informationsbedürfnisse zu überprüfen und an das Alter des Kindes anzupassen.

Sicherheit

Bei der Beurteilung der Sicherheit können Sie diesen Leitfaden für die Entwicklung von Kindern und Traumata nützlich finden.

Wenn Sie sich Sorgen um die Sicherheit oder das Wohlergehen eines Jugendlichen machen, wenden Sie sich an Ihren örtlichen Kinderschutzdienst. Kinderschutzdienste zielen darauf ab, die Familie zusammenzuhalten und sind in der Lage, viele Programme und Dienstleistungen für Familien anzubieten, um den Druck zu verringern und die Kinder und Eltern gleichwohl zu unterstützen. Deren Mitarbeiter sind fachlich besonders qualifiziert für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zur Sicherheit der Kinder schreibt der Gesetzgeber für diese Personen ein einwandfreies Verhalten vor, welches durch ein erweitertes Führungszeugnis, im Amtsdeutsch ein Führungszeugnis Belegart 0, nachwiesen werden muss.

Wenn eine Familie an Kinderschutzdienste verwiesen wird, sollten Sie die Aufsicht und Unterstützung dieser Teams in Anspruch nehmen. Dies hilft zu überlegen, wie die Familie weiterhin von Ihnen unterstützt werden kann. Es ist wichtig, dass Ihr Engagement und Ihre Unterstützung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fortdauern.

Pädagogik

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